Marko Chalupa
CTO, KI-Architekt und Gründer der SnapOS Foundation. Über 20 Jahre Erfahrung im Aufbau von Produktivsystemen, die konsequenzenreiche Entscheidungen im laufenden Betrieb treffen. Die Governance-Lücke, die Decision Integrity schließt, ist keine theoretische Beobachtung — sie stammt aus der direkten Erfahrung mit Systemen, die weiter ausführten, nachdem die Grundlage ihrer Entscheidungen sich bereits verändert hatte.
Warum es das gibt
Decision Integrity entstand nicht aus einem Forschungspaper. Es entstand aus über 20 Jahren Aufbau und Betrieb von Produktivsoftware — Handelssysteme, Gesundheitsplattformen, E-Commerce-Infrastruktur, Governance-Tools — für Organisationen, bei denen automatisierte Entscheidungen reale finanzielle, regulatorische und operative Konsequenzen haben.
Das Muster, das immer wieder auftauchte, war nicht, dass Systeme versagten. Es war, dass Systeme weitermachten — unter Autorisierungen, Annahmen und Mandaten, die sich still verändert hatten. Monitoring war grün. Controls waren dokumentiert. Compliance war gewährleistet. Und dennoch war die ausgeführte Entscheidung nicht mehr die, die genehmigt worden war.
Kein bestehendes Governance-Framework hatte dafür einen Namen. Kein Standard adressierte das direkt. Diese Lücke ist es, die SnapOS schließen soll.
Hintergrund
Marko Chalupa ist CTO und KI-Architekt bei der United Coding GmbH & Co. KG mit Sitz in Mühltal bei Darmstadt. Er ist seit über 20 Jahren selbstständig, mit Delivery-Erfahrung in Web-, Software- und App-Entwicklung für Kunden von DAX-Unternehmen bis zu öffentlichen Institutionen.
Parallel dazu gründete er die IT-Schnittstelle GmbH, eine Governance-Audit-Praxis für Entscheidungsarchitektur und strukturelle Verantwortlichkeit in deutschsprachigen Organisationen.
Die SnapOS Foundation ist die Forschungs- und Spezifikationsschicht über beiden — wo die formalen Frameworks, Governance-Protokolle und Kategoriendefinitionen entwickelt, publiziert und gepflegt werden. Die Kombination aus operativer Delivery-Geschichte und formaler Spezifikationsarbeit ist das, was den Anspruch glaubwürdig macht: dies ist keine Governance-Theorie von jemandem, der noch nie ein Produktivsystem gebaut hat.
Was diese Arbeit ausweist
Decision Integrity ist keine umbenannte Beratungsmethodik. Die Frameworks sind formal spezifiziert, zeitgestempelt und unter zitierfähigen DOIs veröffentlicht.
Fähigkeits- und Compliance-Bewertungsframework für KI-Systeme unter Drift. Eingereicht beim EU AI Office Expert Forum (Contribution ID: 510c3274). DOI: 10.5281/zenodo.18362037
30-Tage-Auditprotokoll zur Erkennung von Mandate Drift in hochriskanten KI-Systemen. DOI: 10.5281/zenodo.18824037
Governance-Schicht für kontinuierliche Entscheidungslegitimität. zenodo.org/records/19135942
Kanonische Felddefinition für SSE als wissenschaftliche Grundlage der Entscheidungsintegritäts-Analyse. November 2025. DOI: 10.5281/zenodo.17711427
Formelle Einreichung zur Positionierung europäischer KI-Governance-Infrastruktur. Contribution ID: 510c3274.
Persistente Forschungsidentität für alle SnapOS-Publikationen. orcid.org/0009-0000-6493-4599
Drei Schichten — ein kohärentes System
snapos.org
Formale Spezifikation, Frameworks, Publikationen und Kategoriendefinitionen für Decision Integrity und Semantic Stability Engineering.
united-coding.com
Software-, Web- und App-Entwicklung. Über 20 Jahre Produktiv-Delivery. Die operative Grundlage, die Framework-Ansprüche glaubwürdig macht.
it-schnittstelle.de
Deutschsprachige Governance-Audit-Praxis für Entscheidungsarchitektur, strukturelle Verantwortlichkeit und Re-Legitimierung.
Was das ist — und was nicht
Die SnapOS Foundation versteht sich als unabhängige Forschungs- und Governance-Initiative. Sie beansprucht keine formelle Zertifizierungsbehörde, keinen offiziellen EU-Institutionsstatus und kein regulatorisches Mandat, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
Das Ziel ist, eine Governance-Kategorie zu definieren, die in formellen Normungsgremien noch nicht existiert — und dies mit ausreichender Strenge, Spezifizität und dokumentierter Evidenz, dass die Kategorie erkennbar, referenzierbar und schließlich adoptierbar wird.